Ja zum Zürcher Geothermieprojekt!

Vor einem Jahr sagten die Zürcherinnen und Zürcher zu 76.4% «Ja» zur Vision der 2000-Watt-Gesellschaft. Diesen Mai stimmten 80.4% der Abstimmenden einer 200-Millionen-Franken-Investition in die Windenergie zu.

Am 29. November können die Stimmberechtigten erneut einen wegweisenden Entscheid treffen und auch der Geothermie in Zürich zum Durchbruch verhelfen. Im Triemli-Quartier entsteht aktuell ein Bohrloch.

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(Bild: Webcam der Firma Daldrup & Sohne AG)

Mit dieser 3200 Meter tiefen Probebohrung sollen genauere Erkenntnisse über den Zürcher Untergrund gewonnen werden. Im Dezember 2008 hatte der Gemeinderat dafür einen Kredit von 19.89 Millionen Franken bewilligt – ein zu tiefer Betrag, wie sich im Laufe des Projekts zeigte. Die nun zur Abstimmung gelangende Erhöhung auf 38.7 Millionen soll sicherstellen, dass eine Energiezentrale gebaut werden kann, die zur Förderung und Verteilung der gefundenen Wärme benötigt wird.

Es besteht bei dieser in der Schweiz noch wenig erforschten Form der Energienutzung das Risiko, dass sich trotz geologischer Vorabklärungen der Standort als ungeeignet erweist. In diesem Fall würde der Zusatzkredit nicht beansprucht. Ist das Projekt aber erfolgreich, können die Häuser der neu entstehenden Siedlung «Genossenschaft Sonnengarten» und möglicherweise weitere Bauten in der Nachbarschaft auf ökologisch musterhafte Art mit Heizenergie versorgt werden.

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Die Investition in die Geothermie ist auch eine Chance, Zürich als Standort für grüne Technologien zu etablieren. Dir Grünen UnternehmerInnen sagen deshalb klar «Ja» zur Geothermie-Vorlage.



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