Grüne UnternehmerInnen

Der ökologische Umbau der Wirtschaft - die Grünen weisen den Weg

Die Grünen Schweiz verabschiedeten heute ihren Lösungskatalog zum ökologischen Umbau der Wirtschaft. Hauptverantwortlicher Redaktor war Andreas Kyriacou, Initiant der Grünen UnternehmerInnen. Das Papier ist auf der Website der Grünen als PDF verfügbar.

Nullenergiebürohäuser, Windkraftanlagen, Mobilitätsmanagement - wie UnternehmerInnen Nachhaltigkeitsziele erreichen

Auf Einladung der Grünen UnternehmerInnen zeigten heute drei FirmenvertreterInnen beispielhaft, was Zürcher Firmen bereits heute zur Erreichung ambitiöser Nachhaltigkeitsziele beitragen.

Beat Kämpfen, mehrfach mit dem Schweizer Solarpreis ausgezeichneter Architekt, zeigte anhand des neuen Hauptsitzes der Marché-Kette, dass ein Bürogebäude heute problemlos als Nullenergiehaus gebaut werden kann. Auch bei Sanierungen kann der Energieverbrauch auf einen Bruchteil bisheriger Werte reduziert werden, wie Kämpfen am Beispiel ein Doppelhaus aus dem Jahr 1946 zeigte.

Der mit dem diesjährigen Innovationspreis ausgezeichnete Alexander Stoev betonte, dass alleine seine Firma pro Jahr Windanlagen errichtet, welch die Leistung eines halben AKW aufwiesen. Der Gründer der IDS AG, die sowohl eigens entwickelte Windkraft- wie auch für Fotovoltaikanlagen anbietet, bedauerte, dass die der ehemalige Solarpionier Schweiz bei den erneuerbaren Energien ins Hintertreffen geraten sei. Im Vergleich zum europäischen Umfeld würde aufgrund der ungünstigen politischen Rahmenbedingungen nur ein Bruchteil an Anlagen errichtet.

Die Nachhaligkeitsberaterin Myrta Burch zeigte, dass auch im Transportwesen markante Einsparungen bereits mit einfachen Mitteln zu erreichen sind. Spesenmodelle, welche das wenig Fahren belohnen, GPS-unterstützte Routenwahl, die Umstellung von Fahrzeugflotten auf sparsame Modelle und das Anbieten von öV-Zonenabonnements für Mitarbeiter würden zu Einsparungen führen, die wirtschaftlich und ökologisch zugleich seien.

Der Gewerbeverband, sträubt sich mit seiner rückwärts gerichteten Nein-Parole nicht nur gegen dringend nötigen Umwelt- und Klimaschutz. Er zeigt offenbar auch keinerlei Interesse daran, dass der Wirtschaftsraum Zürich innovativen Unternehmen Platz bietet.

Die Medienmitteilung zur heutigen Pressekonferenz ist hier verlinkt.

Industrie und Gewerbe sagen «Ja» zur Nachhaltigkeitsvorlage

«Energieeffizienz und Innovationen bilden die Formeln für die Märkte von morgen»

Mit diesen Worten forderte Robert E. Gubler, Präsident des Gewerbeverbandes des Kantons Zürich in der Augustausgabe der verbandseigenen Zeitung (PDF, S. 3) die KMU auf, die Herausforderungen der Energieversorgung als Chance zu nutzen und sich in diesen Märkten zu positionieren.

Seltsam nur, dass der Gewerbeverband trotz dieser Einsicht gegen die breit abgestützte Nachhaltigkeitsvorlage der Stadt Zürich antritt. Denn es gibt sie längst, die Gewerbe- und Industriebetriebe, welche aufzeigen, dass nur mit erneuerbaren Energien und Energieeffizienz die Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann.

Immer mehr von ihnen engagieren sich auf Initiative der Grünen UnternehmerInnen aktiv für ein «Ja» zur Nachhaltigkeitsvorlage. Folgende Personen machen aktuell an der Inseratekampagne «Ja zur Nachhaltigkeit mit».

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Solarline AGArchitekturbüroARENA EnergieWindcraft AG
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Christian
Meier
Karl
Viridén
Dietrich
Schwarz
Jürg
Hartmann
Energiebüro AGArchitekturbüroGlassx AGElosolar AG


Weitere Industrie- und GewerbevertreterInnen sind selbstredend hoch willkommen. Einfach hier anmelden.

Ein klares «Ja» zum Gegenvorschlag zur «Umweltschutz konkret»-Initiative

In der Stadt Zürich haben der Gemeinderat und der Stadtrat einen Gegenvorschlag zur grünen Initiative «Umweltschutz konkret» ausgearbeitet. Kernpunkte des Gegenvorschlags sind

• das Ziel, bis 2050 den den CO2-Ausstoss pro Person von heute 6 auf 1
   Tonne und den Energieverbrauch von 6000 auf 2000 Watt zu senken.
• der Verzicht auf neue AKW-Beteiligungen.

20. November: Der Beginn der Energiewende

Diese Festlegungen in der Gemeindeordnung ermöglichen es der Stadt ihre Pionierrolle im Energiebereich weiter zu verstärken. NutzniesserInnen sind nicht nur die Umwelt sondern auch der Forschungs- und Industriestandort.

Die Grünen UnternehmerInnen engagieren sich für ein breit abgestütztes «Ja» zu diesem Gegenvorschlag, über den am 20.November abgestimmt wird und laden die Vertreter der Industrie zur Zusammenarbeit ein. Die Anbieter von erneuerbaren Energieformen erbringen heute schon den Tatbeweis, dass die Energiewende machbar ist.

Grüne UnternehmerInnen europaweit

Eben wurden wir Grünen UnternehmerInnen von einer Vertreterin des französischen Pendents Entreprendre vert kontaktiert, da sie an einem Ausbau des grünen UnternehmerInnennetzwerks interessiert sind.

Höchste Zeit also, hier einmal zu erwähnen, dass es auch in Österreich und Deutschland Zusammenschlüsse grüner Unternehmungen gibt.

Einsatz für die Plafonierungsinitiative

Mehrere Mitglieder unserer UnternehmerInnenliste sind auch Teil des Wirtschaftskomitees für die Plafonierungsinitiative, welches die Zahl der Flugbewegungen in Kloten auf jährlich 250'000 begrenzen will. Heute beteiligte sich Spitzenkandidat Andreas Kyriacou an einer Aktion des Komitees. Dieses wollte anfangs Monat ein Abstimmungsplakat im Flughafen aufhängen mit der Botschaft "Lieber pünkliche als möglichst viele Flüge". Doch Unique lehnte das Plakat ab, ganz im Gegensatz zu denjenigen des gegnerischen Komitees. Deshalb gingen wir in Begleitung der Medien zum Flughafen, präsentierten das anrüchige Plakat vor Ort und forderten erneut, es aufhängen zu lassen.

Mehrere Mitglieder unserer UnternehmerInnenliste sind auch Teil des Wirtschaftskomitees für die Plafonierungsinitiative, welches die Zahl der Flugbewegungen in Kloten auf jährlich 250'000 begrenzen will. Heute beteiligte sich Spitzenkandidat Andreas Kyriacou an einer Aktion des Komitees. Dieses wollte anfangs Monat ein Abstimmungsplakat im Flughafen aufhängen mit der Botschaft "Lieber pünkliche als möglichst viele Flüge". Doch Unique lehnte das Plakat ab, ganz im Gegensatz zu denjenigen des gegnerischen Komitees. Deshalb gingen wir in Begleitung der Medien zum Flughafen, präsentierten das anrüchige Plakat vor Ort und forderten erneut, es aufhängen zu lassen.

Komiteevertreter Primus Schäppi und
Andreas Kyriacou halten das anrüchige Plakat hoch

Unique-Mediensprecherin Sonja Zöchling Stucki und Public Affairs-Verantwortlicher Jürg Suter liessen uns gewähren, konnten sich aber nicht spontan zu einer Neubeurteilung der Lage durchringen. Sie zeigten sich einzig bereit, das Plakat entgegen zu nehmen, lehnten es jedoch ab, vor laufender Kamera zu sprechen. Vielleicht führt die mediale Aufmerksamkeit noch zu einem Umdenken? Wenn nicht, muss wohl geprüft werden, wie Gerichte diese Zensur beurteilen.

Merken für den 21. Oktober: Liste 12

Unter notterieller Aufsicht (wie Regierungsrat Markus Notter schelmisch bemerkte) fand heute die Auslosung der Listennummern statt. Für die Grünen Unternehmerinnen und Unternehmer gab's die Nr 12. Wir folgen den Grünliberalen (Nr. 11) also dicht auf den Fersen :-) Verwechslungsgefahr dürfte allerdings keine bestehen. Wer sich die smartvote-Profile der beiden Listen anschaut, sieht, dass die Grünen UnternehmerInnen bereit sind, auch soziale Verantwortung zu tragen, während bei den GLP-KandidatInnen davon wenig zu spüren ist. Und gesellschaftlich liberal sind sie auch deutlich weniger.

Unsere Liste gleicht viel mehr dem Profil der Grünen Hauptliste (Listennr 4). Auch die Profile der Jungen Grünen (Nr 20) und die Grünen 55+ (Nr 21) sehen ähnlich aus.

Die Grünen UnternehmerInnen an der Züspa!

«Taten statt Worte» - dies wird von den Politikerinnen und Politikern immer wieder eingefordert, durchaus zu recht. Wir Grünen UnternehmerInnen lafern nicht nur, wir liefern auch.

Noch bis zum 30. September sind wir - in wechselnder Besetzung - täglich an der Züspa, in der Halle 6 am Stand C12 (s. Hallenplan). Öffnungszeiten: Mo-Fr 12-20 Uhr, Sa+So 10-19 Uhr. Gratis-Tickets gibt's hier.

Wir verkaufen Bio-Lebensmittel, Naturkosmetika, Veloartikel, Naturholzmöbel und anderes mehr und informieren über unsere Dienstleistungen.

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vlnr: Simone Michel, Co-Leiterin Rucksackschule; Esther Holm, Treuhänderin;
Andreas Kyriacou, Berater für Wissensmanagement; Kaspar Günthardt, Biobauer;
Julia van der Waerden, Geigenbauerin

Lancierung der Grünen UnternehmerInnenliste

Die Liste ist offiziell lanciert! (s. unsere Hauptseite, unsere Pressemappe und die Berichterstattung in der NZZ). Höchste Zeit, einen Blog mit Kommentarmöglichkeiten einzurichten. Wir sind gespannt auf Reaktionen!
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